Firmen-Webseite: 3 Dinge zur Unternehmenswebseite

© fotolia | Oatawa

3 Dinge, die Sie über die perfekte Firmen-Webseite wissen müssen

Sie gehört mittlerweile zum Standardrepertoire eines jeden Selbstständigen: die Firmen-Webseite. Längst wurde der Eintrag im Branchenbuch von der Online-Variante abgelöst. Das geht mit zahlreichen Vorteilen einher. Eine Unternehmensseite gibt einen umfassenden Einblick in das Dienstleistungsportfolio und ist mitunter sogar günstiger als die Printvariante. In diesem Artikel lesen Sie, welche drei Dinge für die perfekte Unternehmensseite unabdingbar sind.

1. Weniger ist mehr: Halten Sie die Firmen-Webseite schlicht

Gerade bei Webinhalten gilt die Devise: Fassen Sie sich kurz. Eine umfangreiche Seite mit zahlreichen Unterpunkten sieht gut aus, ist aber in der Umsetzung wesentlich zeitintensiver. Auch wenn Sie die Internetseite selbst aufsetzen und keinen Webdesigner engagieren, geht viel Aufwand mit einer feingliedrigen Seitennavigation einher. Und diese ist für den User im Zweifel gar nicht von Relevanz.

Der Fokus liegt vielmehr auf der Startseite: Sie ist erster Anlaufpunkt und somit das Fundament einer guten Unternehmensseite. Hier sollten auf den ersten Blick alle wesentlichen Informationen erkennbar sein – verstärken können das Icons oder ansprechende Bilder. Überlegen Sie sich dafür, welche Aspekte Ihres Angebots für potenzielle Kunden besonders wichtig ist. Hilfreich sind hier die klassischen W-Fragen:

  • Was: Welche Leistungen oder Waren erhalten Kunden von Ihnen?
  • Wer: Wer sind Sie und was tut Ihr Unternehmen?
  • Wo: An welchem Standort befindet sich Ihre Firma?
Tipp: Insbesondere für lokale Unternehmen ist die „Wo“-Frage besonders relevant – das Stichwort lautet hier „Local SEO“, also lokale Suchmaschinenoptimierung. Das Ziel ist es, mit der eigenen Firmenseite vor Ort gut gefunden zu werden. Tippen User bei der Google-Suche zum Beispiel „Tischler“ und „Köln“ ein, ist es ein enormer Vorteil, als Kölner Tischlerei auf der ersten Seite der Suchergebnisse auffindbar zu sein. Das erhöht die Sichtbarkeit und damit auch die Anzahl potenzieller Kunden.

 

 

2. Den Kunden und seine Wünsche im Blick behalten

Die Suchmaschinenoptimierung ist mindestens genauso wichtig wie ein responsives Design. Das bedeutet, dass die Unternehmensseite nicht nur am PC abrufbar ist, sondern auch für Smartphones oder Tablets optimiert wird. Laut einer Studie aus dem Jahr 2017 erfolgen nämlich 57 % der Suchanfragen über mobile Endgeräte – Tendenz steigend.

Nicht nur bei der technischen Umsetzung der Firmenseite sollten Sie den Kunden und seine Bedürfnisse im Blick behalten. Selbstverständlich müssen auch die Inhalte – der sogenannte Content – auf den Interessenten ausgerichtet sein. Verabschieden Sie sich von der „Wir“-Perspektive und fokussieren Sie den Kunden: Welche Vorteile genießt er durch Ihr Angebot? Stellen Sie die Stärken und die Alleinstellungsmerkmale Ihrer Firma klar in den Vordergrund.

Beispiel:

Wir-Perspektive: „Wir bieten Ihnen individuelle Möbel dank langjähriger Expertise“

Kundenzentrierter Ansatz: „Möbel nach Maß für ein individuelles Zuhause – profitieren Sie von unserer persönlichen Beratung.“

Während im ersten Beispiel die Firma im Vordergrund steht, richtet sich das zweite Beispiel ohne Umschweife an den Kunden und seinen Wunsch nach einzigartigem Mobiliar.

 

3. Lernen Sie Ihre Kunden kennen: Google Analytics und Co.

Schlussendlich empfiehlt es sich auch, den Besuchern Ihrer Webseite besondere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Denn: Durch die stetige Analyse der User können Sie Ihre Firmenseite noch individueller auf die Kundenwünsche ausrichten. Dafür eignen sich Tracking-Tools, beispielsweise Google Analytics, die die Nutzerdaten und das Onlineverhalten Ihrer User auswerten.

Mit solchen Tools werden nicht nur demografische Daten, wie Alter oder Geschlecht, der Webseitenbesucher erkennbar, sondern auch das konkrete Nutzerverhalten:

  • Wie lange halten sich User auf Ihrer Firmenseite auf?
  • Kommt der Nutzer zurück?
  • Welche Unterseiten sind die beliebtesten?

Aber Vorsicht: Mit der Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Deutschland am 25. Mai 2018 hat sich diesbezüglich einiges geändert. So muss jetzt beispielsweise die IP-Adresse anonymisiert werden, sodass personenbezogene Nutzerdaten nur noch teilweise gespeichert werden können.

Tipp: Unterziehen Sie Ihre Webseite einem DSGVO-Check, um einer möglichen Abmahnung zu entgehen. Ausgewiesene Experten helfen Ihnen, die Datenschutzerklärung Ihrer Firmen-Webseite und Kontaktformulare entsprechend zu modifizieren sowie weitere wichtige Punkte anzupassen, damit Ihre Unternehmensseite allen aktuellen Sicherheits- und Datenschutzanforderungen entspricht.

 

  • Optik: Übersichtlichkeit, seriöses Design, Icons
  • Technik: Local SEO, responsives Design, schnelle Ladezeit
  • Inhalte: kundenzentriert, informativ, fehlerfrei
  • Rechtliches: Impressum, DSGVO-konform

 

Autor_in: Johanna Wirsing

Sie haben Fragen? Rufen Sie uns an.
+49 228 9550-120

* Selbstverständlich können Sie den Gratis-Ratgeber auch unabhängig von einer Newsletter-Anmeldung anfordern. Schreiben Sie uns dazu bitte eine kurze E-Mail mit Link zu dieser Seite.