• +49 228 9550-120
Marke der Produktfamilie

Online-Auftritt optimieren: So gehen Sie vor

© fotolia | everythingpossible

Trotz des digitalen Zeitalters wird von vielen Unternehmen und Selbstständigen der Onlineauftritt immer noch sträflich vernachlässigt, obwohl dieser vor allem in Sachen Marketing eine deutliche Bereicherung darstellen kann. Doch das ist Ihre Chance: Mit der richtigen Nutzung von Homepage und sozialen Medien sind Sie Ihren Mitbewerbern einen Schritt voraus.

    Onlineauftritt – Was ist das?

    Heute besteht der Onlineauftritt aus mehr als nur einer Webseite, denn das Internet bietet Ihnen eine Vielzahl an Kommunikationskanälen über die Sie potenzielle Kunden, aber auch Mitarbeiter, gezielt ansprechen können – Stichwort: Social Media.

    Wissenswert: Leider wird der Wert eines aktuellen Onlineauftritts von vielen Unternehmen nach wie vor verkannt, wodurch sie ungenutztes Potenzial verschenken.

    Onlineauftritt optimieren: Welche Plattformen gibt es?

    Die Corporate Website

    Üblicherweise wird eine Corporate Website erstmals anhand der Ergebnisse von Keyword-Recherchen erstellt, die im Bezug auf die angebotenen Dienstleistungen oder Produkte durchgeführt wurde. Zum Teil werden auch einfach nur Annahmen getroffen. Ob die Internetseite aber tatsächlich den Erwartungen/Bedürfnissen der Menschen entspricht, die der Unternehmer erreichen möchte, das steht auf einem anderen Blatt Papier.

    Wie lässt sich ermitteln, ob eine Firmenwebseite tatsächlich den Anforderungen der Zielgruppe gerecht wird?

    1 – Webtracking/Webanalyse

    Für das Tracken einer Webseite oder eines Onlineshops gibt es eine Reihe an kostenlosen und kostenpflichtigen Programmen (z. B. Piwik, Google Analytics usw.) mit deren Hilfe eine Reihe verschiedener Werte ermittelt werden können, die das Verhalten der Webseitenbesucher abbilden. Diese Werte sind für die spätere Webseitenoptimierung von großer Wichtigkeit.

    Welche Werte können mittels Webtracking/Webanalyse ermittelt werden?

    • die Verweildauer
    • die Kaufabbrüche
    • die Besucherfrequenz
    • die Absprungrate usw.

    2 – Digitale Kundenzufriedenheit

    Das WWW bietet sich geradezu dazu an, um auf digitalem Weg eine Kundenzufriedenheitsbefragung durchzuführen.

    Tipp: Bei der Erstellung der Kundenbefragung sollte darauf geachtet werden, dass präzise Fragen gestellt werden. Die Antwortmöglichkeiten sollten ebenfalls so bestimmt werden, dass keine Fehlinterpretationen möglich sind. Des Weiteren sollte die digitale Kundenbefragung dem Kunden die Möglichkeit einer individuellen Interaktion bieten.

    3 – Usability-Tests

    Eine weitere Möglichkeit, um die Qualität eines Webauftritts zu überprüfen, sind sogenannte Usability-Tests.

    Welche Usability Tests gibt es?

    • Kundenfeedbacks über Social Media: Wie es um einen Online Auftritt bestellt ist, können Sie erfahren, indem Sie die Feedbacks auswerten, die Sie über deren Social Media Auftritt erhalten haben.
    • Card Sorting: Card-Sorting hilft dabei, einen nutzerfreundlichen Aufbau der Webseite und eine intuitiv bedienbare Navigation zu entwickeln.

    Wie kann man Card Sorting nutzen, um die Qualität einer Webseite überprüfen?

    Card Sorting ist ein gutes Mittel, um eventuelle Wording-Probleme aufzudecken. Die erste Frage, die man sich als Webseitenbetreiber stellen sollte, ist die Frage, ob die Benennungen des Menüs der Webseite oder des Onlineshops für die Zielgruppe verständlich sind. Dabei ist es wichtig, dass der Webauftritt immer aus der Sicht des Nutzers betrachtet wird. Wo wurde der „Mehrwert“ für den Nutzer vernachlässigt? Ein weiterer wichtiger Aspekt, den es zu klären gilt: „Entsprechen Aufbau und die Navigation des Webauftritts den Vorstellungen und Erwartungen der Zielgruppe?

    Wie funktioniert das Card Sorting Prinzip?

    • Benennung optimieren: Beschreiben die Benennung der Navigation den Inhalt der dahinterliegenden Unterseite?
    • Gruppierungen: Wurden die Unterseiten der Corporate Website nachvollziehbar und logisch gruppiert?
    • Die richtigen Oberbegriffe finden: Wurden für die Gruppierungen die richtigen Oberbegriffe gefunden?

    4 – Online Bewertungen/Produktbewertungen

    Viele Verbraucher wissen zwar, dass Produkt- und Onlinebewertungen manchmal Fakes sein können, trotzdem haben Bewertungen noch eine gewisse Macht, die die Verkaufszahlen eines Unternehmens maßgeblich beeinflussen können. Um unkontrollierbare Schäden durch negative Online-Bewertungen zu verhindern, sollte der Unternehmer regelmäßig kontrollieren, was seine Zielgruppe bzw. seine Kunden über ihn im Web schreiben. Nur dann hat dieser die Möglichkeit, zeitnah einen eventuellen Shitstorm im Keim zu ersticken.

    Tipp: Was Verbraucher über ein Unternehmen im Web schreiben kann diesem auch dabei helfen, seinen Onlineauftritt zu optimieren.

    5 – A-B-Tests

    Bei A-B-Tests werden zwei verschiedene Versionen einer Webseite erstellt. Diese werden dem Nutzer nach dem Zufallsprinzip angezeigt. Im letzten Schritt wird ermittelt, welcher der beiden Versionen bei der Zielgruppe besser ankommt.

    6 – Tiefeninterviews

    Ein Tiefeninterview soll dem Unternehmer dabei helfen, die Bedürfnisse, Schwierigkeiten und Motivation seiner Zielgruppe zu ergründen. Die gewonnenen Informationen sind nicht nur für die Optimierung von Produkten oder Dienstleistungen relevant, sondern können auch dem Unternehmer dabei helfen, seinen Onlineauftritt perfekt auf die Bedürfnisse seiner Zielgruppe abzustimmen.

    7 – User Journey Map

    Eine Customer- bzw. User Journey Map soll dem Unternehmer dabei helfen, einen ganzheitlichen Überblick darüber zu bekommen, wie die Zielgruppe mit einem Onlineshop oder einer Webseite interagiert.

    Welche Fragen lassen sich mittels User Journey Maß klären? Inwieweit können die Antworten bei der Optimierung eines Onlineauftritts helfen?

    • Wie viele Unterseiten muss der Lead klicken, um an sein Ziel zu gelangen?
    • Wie kann der User mit dem Unternehmer aktuell über die Webseite/den Onlineshop interagieren und was wäre ideal?
    • Welche Faktoren haben während des Webseitenbesuchs Einfluss auf den Lead?
    • Auf welche Probleme trifft der User während seines Webseitenbesuchs – Stichwort: Paint Points?
    • Wie kann die Webseite optimiert werden, um das Nutzererlebnis zu verbessern und eine langfristige Kundenbindung zu erreichen?
    • Wie unterscheiden sich die Bewegungen der verschiedenen Zielgruppen auf der Webseite.

    8 – Five-Second-Test

    Bei einem Five-Second-Test handelt es sich um einen Test, der aus der Verbraucherforschung stammt. Er gibt Auskunft darüber, welchen Eindruck die Besucher einer Webseite beim Betrachten der Inhalte haben. Bei diesem Test geht es natürlich auch darum zu erfassen, welche Informationen die Webseitenbesucher mitnehmen. Auf gut Deutsch, anhand des Five-Second-Test lässt sich überprüfen, ob die Corporate Website die beabsichtigte Botschaft übermittelt oder eher nicht.

    Weitere Usability-Test-Möglichkeiten, deren Ergebnisse bei der Optimierung eines Webauftritts helfen können, sind Eyetracking und die Usability Evaluation usw.

    Webseitenoptimierung

    Qualitative Inhalte

    „Qualitative Inhalte“, ein Standardtipp, bei dem sich die Geister scheiden, denn was unter Qualität verstanden wird, ist teilweise eine Frage des Geschmacks und der eigenen Interessen. Eben darum bringen wir hier noch einmal die wesentlichsten Aspekte auf den Punkt, die bei der Erstellung der Webseiteninhalte beachtet werden sollten.

    • Vor dem Erstellen der Inhalte sollte man sich Gedanken darüber machen, welche Botschaft mit diesen übermittelt werden sollen.
    • Beim Verfassen der Inhalte ist es wichtig, auf dem Punkt zu kommen. Man sollte sich nicht in unnötigen Details verlieren.
    • Korrekte Schrift und Sprache sind selbsterklärend. Wobei dazu gesagt werden sollte, dass es sicher kein gravierender negativer Aspekt ist, sollte einmal ein Komma nicht an der richtigen Stelle gesetzt sein. Aufgrund der neuen Rechtschreibung gibt es mittlerweile viele „Kann-Kommas“.
    • Beim Verfassen von Webseiten-Texten ist es wichtig, auf eine übersichtliche Typografie zu achten. Dazu gehört eine H1-Überschrift genauso wie H2- und H3-Überschriften, Aufzählungen, Fettmarkierungen usw. Warum ist eine gute Typografie so wichtig? Eine gute Typografie trägt dazu bei, dass die Inhalte einer Webseite wesentlich besser erfasst werden können.
    • Reine Textwüsten schrecken potenzielle Leads ab. Ergänzen Sie Text immer mit grafischen Eyecatchern, wie z. B. Bilder, Grafiken, Videos usw.
    • Die Länge der Texte, ein Thema über das sich die Geister streiten. Schreiben Sie so viel wie nötig, um ihr Produkt, ihre Dienstleistung oder ihre Botschaft entsprechend zu vermitteln, aber nicht mehr als unbedingt notwendig sein muss.
    • Schema Markups sind sinnvoll, um sicherzustellen, dass die Inhalte einer Webseite ansprechend gestaltet in der organischen Suche einer Suchmaschine erscheinen.
    • Bei Bildern dürfen natürlich die Alt-Tags nicht fehlen.
    • Es ist wichtig, auf aussagekräftige Überschriften (Headlines) zu achten.
    • Das Aussehen der Permalinks spielt für die Suchmaschine mittlerweile eine eher untergeordnete Rolle, doch für die User sind sie nach wie vor wichtig. Darum sollte unbedingt auf einen logischen Aufbau der Permalinks geachtet werden, um dem Webseitenbesucher die Navigation auf der Internetpräsenz zu achten.

    Tipp: Beim Aufbau der Permalinks ist Keyword-Stuffing unbedingt zu vermeiden!

    Beispiel: xyz.de/paintball-shop/paintball-waffen/paintball-markierer…

    Tipp: Achten Sie beim Gestalten Ihrer Webseite darauf, dass die Inhalte über verschiedene Webbrowser und Geräte (Desktop, Laptop, mobile Endgeräte usw.) fehlerfrei abgerufen werden können.

    Eigene Inhalte sind Pflicht. Wer Texte „kopiert/klaut“, hat nicht nur geringere Chancen auf ein gutes organisches Ranking, sondern riskiert auch eine „teure“ Abmahnung aufgrund einer Urheberrechtsverletzung.

    Die Ladegeschwindigkeit der Webseite

    Eine zu lange Ladezeit ist einer der Hauptgründe, warum User wieder zur organischen Suche zurückkehren. Achten Sie darauf, dass ihre Webseite so konzipiert wird, dass sie maximal innerhalb vier Sekunden komplett aufgebaut ist. Auch auf mobilen Endgeräten!

    SSL-Zertifikate

    SSL ist heute bei Webseiten Pflicht und das nicht nur aus Gründen der Suchmaschinenoptimierung, sondern auch für den Verbraucher. Die Verwendung von SSL-Zertifikaten sind für diese und natürlich auch diversen Antivirenprogrammen ein Anzeichen dafür, dass der Webseitenbetreiber Wert auf Sicherheit legt.

    Interne und externe Verlinkungen

    Beide, interne und auch externe Verlinkungen, sind für die Suchmaschinenoptimierung von großer Relevanz. Zeitgleich bedeuten für den User interne und externe Links einen gewissen Mehrwert, da er mit nur einem Klick zu ergänzenden Informationen weitergeleitet wird.

    Title Tags und Meta Description

    Haben Sie bis jetzt noch keine Title Tags und/oder die dazugehörige Meta Description verfasst, sollte das spätestens jetzt erledigt werden. Warum? Title Tag und Meta Description sind das erste was eine Zielgruppe von einer Webseite in der organischen Suche zu sehen bekommt. Darum ist es auch so wichtig, dass die Meta Description den User neugierig macht. Es ist natürlich selbsterklärend, dass das ausgesuchte Keyword im Title und der Meta Description vorkommt.

    Werbung auf Corporate Websites ist ein No’Go!

    Auf einer Firmenwebseite sollten keine Werbeeinblendungen von Fremdprodukten oder -Dienstleistungen erscheinen, da das eher unprofessionell wirkt. Bei Affiliate Webseiten ist das etwas anderes, trotzdem sollte die Seite mit Werbeeinblendungen auf keinen Fall überladen werden.

    Tipp: Gerade für Unternehmer ist eine eigene Domain Pflicht und das nicht nur im Bezug auf ihren Webauftritt, sondern auch bezüglich ihrer E-Mail-Adresse. Ein Goldschmied mit eigenem Onlineshop, der mit seinen Kunden über eine GMX-Mailadresse oder einem anderen Freemailer kommuniziert, wirkt einfach weniger zuverlässig/seriös.

    Webseitenoptimierung: Allgemeine Tricks und Tipps

    • Achtung, bevor Sie auch nur einen Cent in Google Adwords (Google Paid Ads) investieren, ist darauf zu achten, dass das Onpage-SEO stimmt. Dieses ist Grundvoraussetzung, damit Google Adwords erfolgreich sein kann. Außerdem hat die Qualität der Onpage-Optimierung Einfluss auf den Klickpreis der Google AdWords Anzeigen.
    • Lassen Sie sich von ihrem Webauftritt Arbeit abnehmen und begeistern Sie ihre Kunden mit Service in dem diese zum Beispiel Online Termine buchen oder Reservierungen durchführen können.
    • Halten Sie Ihren Webauftritt immer aktuell und aktualisieren Sie regelmäßig die Inhalte.
    • Sorgen Sie für ein Zugehörigkeitsgefühl, in dem Sie Ihr Team auf der Firmenwebseite vorstellen und ihre potenziellen Kunden an ihren Firmenfeiern teilhaben lassen mittels Videos oder Bildern.
    • Wichtig, um teure Abmahnungen wegen Verstößen gegen die DSVGO und andere gesetzliche Vorgaben zu vermeiden, sollten Sie sich darüber informieren was der aktuelle rechtliche Stand ist.

    Tipp: Gerade bei kleineren Unternehmen ist das Budget manchmal knapp, was dazu führt, dass die Klärung wichtiger Rechtsfragen manchmal vernachlässigt wird. Das muss aber nicht der Fall sein, denn wer einen Gewerbeschein hat, ist auch Zwangsmitglied bei der IHK oder HWK und muss deswegen jährlich Gebühren abführen. Eben diese Gebühren sind in diesem Fall nicht umsonst, denn bei einem Problem kann man sich über die HWK bzw. IHK anwaltlich beraten lassen.

    Der Webauftritt eines Unternehmens ist nichts anderes als ein Marketingkanal von vielen. Darum darf auch hier der Wiedererkennungswert nicht vernachlässigt werden. In die Gestaltung der Webseite sollten daher am besten die Farben des Corporate Designs einfließen.

    Online Auftritt optimieren: der Social Media Auftritt gehört dazu

    Social Media Marketing bietet für große, mittlere und kleine Unternehmen eine Vielzahl an Möglichkeiten, um potenzielle Kunden und auch Arbeitnehmer auf sich aufmerksam zu machen. Doch Vorsicht, einfach nur auf einer Social Media Plattform präsent zu sein, ist wenig zielführend. Erfahren Sie bei uns, wie Sie ihren Social Media Auftritt optimieren können.

    So entwickeln Sie eine erfolgreiche Social Media Marketingstrategie

    Mithilfe einer Social Media Plattform lassen sich eine Reihe verschiedener Ziele umsetzen. Darum ist es besonders wichtig, sich von Anfang an zu überlegen, welche Ziele mittels Social Media Marketing erreicht werden sollen. Mögliche Ziele wären z. B.

    • Den Bekanntheitsgrad des Unternehmens mittels Social Media Marketing steigern.
    • Mittels Social Media kann die Kundenbindung positiv beeinflusst werden.
    • Über Social Media lassen sich neue Kunden generieren.
    • Natürlich kann Social Media auch genutzt werden, um den Kundenservice eines Unternehmens zu verbessern.
    • Social Media kann auch dabei helfen, das Image eines Unternehmens zu verbessern.
    • Über Social Media können auch Produktinformationen bzw. Informationen über Dienstleistungen verbreitet werden.
    • Social Media Marketing ist auch ein gutes Werkzeug, um die Verkaufszahlen zu verbessern.
    • Das Feedback der Kunden über Social Media kann dabei helfen, die Bedürfnisse der einzelnen Zielgruppen besser abzuschätzen, was es natürlich einfacher macht, ein Produkt oder eine Dienstleistung optimal auf die Bedürfnisse des Kunden auszurichten – Stichwort: Marktforschung.
    • Mittels Social Media lässt sich auch neues Personal erreichen.

    Social Media Marketing: Die Zielfestsetzung

    Die Basis einer erfolgreichen Social Media Marketingstrategie ist das Festlegen der Ziele, denn nur wenn die Ziele feststehen, lässt sich der Erfolg oder Misserfolg einer Kampagne auch messen.

    Tipp: Legen Sie genau fest, welche Ziele Sie über eine Social Media Plattform erreichen wollen. Je genauer Sie dabei vorgehen, desto besser. Achten Sie darauf, dass Sie realisierbare Ziele wählen und bestimmen Sie, innerhalb welchen Zeitraums sie diese erreichen wollen. Überprüfen Sie in festgelegten Intervallen, inwieweit Sie die ersten Etappen bereits erreicht haben.

    Zielgruppen- und Konkurrenzanalyse

    Sobald die Ziele, die mittels Social Media Marketing erreicht werden sollen, definiert wurden, geht es darum, die Zielgruppe zu analysieren. Der Grund? Die Zielgruppenanalyse hilft dabei, die Social Media Plattform zu finden, auf der sich die anvisierte Zielgruppe vermehrt aufhält.

    Wissenswert: Fakt ist, eine Social Media Marketingstrategie kann noch so gut geplant sein, wird der falsche Kanal gewählt, geht der Werbeeffekt ins Leere.

    Tipp: Zur Erleichterung der Zielgruppenanalyse und der Umsetzung der Kampagne (Stichwort: Targeting), ist es sinnvoll, sogenannte Personas zu erstellen. Die Personas helfen dem Unternehmer dabei, alle Charakteristika zu erfassen. Das macht es dem Unternehmer natürlich deutlich einfacher, eine genaue Vorstellung von seiner Zielgruppe zu bekommen.

    Ermitteln Sie, auf welchen Social Media Plattformen ihre Konkurrenz Werbung betreibt und welche Strategie dieser dabei anwendet. Nutzen Sie die gewonnenen Informationen als Inspiration, um es besser zu machen. Kopieren Sie auf keinen Fall die Social Media Marketingstrategie, denn dadurch schädigen Sie die Reputation ihres Unternehmens. Außerdem würde ihre Glaubwürdigkeit als seriöses Unternehmen darunter leiden, denn die heutigen Verbraucher besitzen eine gute digitale Kompetenz.

    Welche Social Media Plattformen gibt es?

    • Facebook
    • Instagram
    • XING
    • Linkedin
    • Tumblr
    • Twitter
    • Pinterest
    • YouTube

    Das Festlegen der Social Media Inhalte

    Bevor Sie sich Gedanken über die Inhalte machen, sollten Sie sich bewusst werden, dass die Basis für eine erfolgreichen Social Media Auftritts Inhalte mit Mehrwert sind.

    Wissenswert: Den Leads geht es bei der Nutzung der Social Media Plattformen hauptsächlich um Unterhaltung und Information. Gleichzeitig bieten Social Media Plattformen den User eine Möglichkeit des Austausches und der Kommunikation.

    Auch wenn es bei Social Media Marketing um nichts anderes als Werbung geht, sollte es doch nicht zu auffällig sein. Verpacken Sie ihre Werbung in ansprechenden Inhalten. Vergessen Sie dabei aber niemals, ihren Hauptfokus auf den Inhalt zu legen. Erst kommen ansprechende, unterhaltsame und informative Inhalte, dann die Werbung.

    Der optimale Weg zur Gestaltung erfolgreichen Social Media Inhalts, ist eine Problembehandlung und -lösung, mit der sich die Zielgruppe identifizieren kann.

    Da die Aufmerksamkeitsspanne der User auf Social Media Plattformen meist sehr gering ist, sollten wichtige Inhalte wiederholt gepostet werden.

    Um Ungereimtheiten und Unklarheiten zu vermeiden, sollten Sie von Anfang an Kommunikationsrichtlinien festlegen. Des Weiteren empfiehlt sich die Erstellung eines Content- und Redaktionsplans. Hier legen Sie Folgendes fest:

    • Die Inhalte
    • Wann, welche Kampagnen wie lange laufen sollen.
    • Welche Inhalte wiederholt gepostet werden sollen.
    • Achtung, der Content- und Redaktionsplan muss in regelmäßigen Abständen überprüft und aktualisiert werden.

    Wie können die Inhalte auf Social Media Plattformen aussehen?

    Auf Social Media Plattformen können verschiedene Inhalte veröffentlicht werden, wie z. B. Checklisten, Infografiken, Text, Whitepapier, Live- und Erklärvideos, Fallstudien, Gewinnspiele, Reposts usw.

    Social Media Marketing: Unsere Tricks und Tipps

    • Trauen Sie sich an das Social Media Marketing für Unternehmen. Sie sollten sich aber klar darüber sein, dass Sie garantiert Fehler machen werden. Das ist nicht schlimm. Wichtig ist nur, dass Sie daraus lernen.
    • Es ist wichtig, genügend Zeit und Personal für Social Media Marketing einzuplanen.
    • Achten Sie darauf, weder zu viel noch zu wenig zu posten.
    • Social Media Marketing – Ohne Tracking geht es auch hier nicht. Gleichen Sie regelmäßig den IST-Zustand mit der SOLL-Analyse ab.
    • Ein einheitlicher Onlineauftritt auf allen Social Media Plattformen ist Pflicht. Am besten verlinken Sie die Profile untereinander.
    • Achten Sie darauf, dass alle Angaben auf ihren Onlineauftritten aktuell und lückenlos sind.
    • Bildoptimierung – halten sie sich an die technischen Vorgaben der Plattformen.
    • Schaffen bzw. entwickeln Sie neue Hash-Tags
    • Liken und Retweeten fremder Inhalte ist Anstand und gehört nun mal dazu.
    • Nutzen Sie die Sichtbarkeit anderer Auftritte, um ihre Sichtbarkeit zu steigern.
    • Social Media Marketing kann auch dabei helfen, den Kundensupport effizienter zu gestalten.

    Social Media Paint Advertising (SMA)

    Solange hinter einem Social Media Auftritt kein entsprechendes Netzwerk steht (Bsp. Facebook), verpufft die Werbewirksamkeit einzelner Post fast im Nichts, da anfangs kaum Sichtbarkeit vorhanden ist. Hier kann SMA helfen.

    Was ist SMA (Social Media Ads)?

    Bei SMA, ausgeschrieben Social Media Ads, handelt es sich um das Schalten von kostenpflichtigen Werbeanzeigen.

    Auf welchen Social Media Plattformen können bezahlte Werbeanzeigen geschaltet werden?

    • Facebook
    • Instagram
    • Twitter
    • YouTube
    • Linkedin
    • Xing

    Welche Vorteile bietet SMA?

    • Detaillierteres Targeting
    • Präzise Optimierung der Werbeanzeigen
    • Festigen der Kundenbindung
    • Kann von Unternehmen aller Größen genutzt werden
    • Zielgerichtete Werbung
    • Effiziente Generierung von Leads
    • Geringerer Streuverlust
    • Optimale Kostenkontrolle
    • Optimale Kontrolle des Werbebudgets.

    Tipp: Unabhängig ob SMA oder das Schalten von Google Ads, das Tracken ist bei bezahlter Werbung immer Pflicht!

    Google MyBusiness optimieren: So geht’s

    Google MyBusiness ist eigentlich nichts anderes als ein Online Branchenbuch, das von Google direkt betrieben wird. Die Anzeigen werden direkt oberhalb der organischen Suche angezeigt. In welcher Reihenfolge die lokalen Unternehmen angezeigt werden hängt von verschiedenen Faktoren ab, ähnlich wie beim klassischen SEO.

    Wem wird der Google MyBusiness angezeigt?

    Das Google Profil eines Unternehmens wird potenziellen Leads angezeigt, die auf der Suche nach einem bestimmten Produkt oder einer speziellen Dienstleistung sind.

    Welche Informationen dürfen bei einem Google MyBusiness Eintrag nicht fehlen?

    • Firmenname
    • Adresse
    • Telefonnummer/Faxnummer
    • E-Mail-Adresse
    • Webpräsenz
    • Öffnungszeiten

    Tipp: Ergänzen Sie Ihr „Google MyBusiness-Profil“ unbedingt mit Bildern, um sympathischer und nahbarer zu wirken.

    Interaktion ist wichtig – Ihre Kunden haben die Möglichkeit direkt über das Profil Fragen zu stellen, die sie öffentlich beantworten sollten. Ähnliche Richtlinien gelten bei der Bewertung. Sobald Sie ein Kunde bewirbt, sollten Sie sich bedanken oder eventuelle Unklarheiten richtigstellen.

    Hilfe mir will jemand schaden, mein Google MyBusiness-Profil wird mit negativen Bewertungen überschwemmt, was kann ich tun?

    Die Löschung von Bewertungen, die gegen die Google Richtlinien verstoßen ist in der Regel problemlos möglich. Manchmal muss man auch etwas hartnäckiger auf die Lösung stehen und schlimmstenfalls die anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.

    Warum ist eine separate Bestätigung des Google MyBusiness Eintrags notwendig?

    Legt man einen Google MyBusiness Eintrag an, ist dieser nicht sofort online, da er noch bestätigt werden muss. Die Bestätigung erfolgt per Postkarte, SMS oder Telefon.

    Kostet der Google MyBusiness Eintrag etwas?

    Nein Google MyBusiness ist komplett kostenfrei.

    Für welche Branchen ist Google MyBusiness sinnvoll?

    Lange Rede kurzer Sinn, der Eintrag bei Google MyBusiness ist für Unternehmen aller Branchen ratsam und das schon seit die Gelben Seiten in Printform eigentlich ausgedient haben.

    Sie haben Fragen? Rufen Sie uns an.
    +49 228 9550-120